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Navi-Ansage falsch interpretiert

in Neuigkeiten - Aktuelles 31.01.2012 08:44
von LB141 (gelöscht)
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Mit 24 Tonnen Briketts in der „Abseitsfalle”



Mit 24 Tonnen Briketts im Gefährt landete ein Lkw-Fahrer auf einer schmalen Bergstraße: Er hatte eine Navi-Meldung falsch interpretiert und war zu früh abgebogen. Das kam teuer!

Böses Faul: Mit einem Hänger, der voll beladen war mit 24 Tonnen Briketts, war am Montag Vormittag ein Lkw-Fahrer in Rottau in eine Art Abseitsfalle geraten. Der Mann war gerade zu einem Kunden unterwegs, als sein Navi meldete, er solle abbiegen. Kurzerhand folgte er den Anweisungen und bog die sehr schmale und sehr vereiste Zufahrt zum Berggasthof Adersberger ab.

Schon nach rund 400 Metern hätte er eigentlich merken müssen, dass dies nicht die Zufahrt zu einem Brennstoff-Großhandel ist, sondern die falsche Straße, doch er hielt sich strikt an die Anweisungen des Navigationsgerätes. So fuhr er mit seinem rund 18 Meter langen Gefährt um Kurven, die schon die Fahrer kleinerer Fahrzeug ins Schwitzen gebracht hätten. Doch nach ein Paar Kilometern ging absolut nichts mehr.



Der Kraftfahrer entschloss sich, umzudrehen und sein Glück woanders zu versuchen, doch dies war nicht möglich. Das Wendemanöver endete schließlich im tiefen Schnee mit einem festgefahrenen und völlig verkeilten Lastzug. In seiner Verzweiflung rief der Mann die Polizei und erst ein Bergeunternehmen aus Siegsdorf konnte in einer extrem aufwändigen Aktion den LKW befreien.



Ein Problem war jedoch, dass der LKW nach dem Bergemanöver in Fahrtrichtung Berg stand und so musste das Schwerfahrzeug hinauf bis zum Parkplatz des Berggasthof gebracht werden - was eigentlich unmöglich. Mithilfe des Schleppfahrzeugs und dem Können der Bergungsspezialisten gelang das riskante Manöver. Schließlich ging es in einer weiteren schwierigen Kurvenfahrt wieder ins Tal, wo der LKW-Fahrer wieder das Steuer übernehmen durfte und konnte.



Die besondere Pointe: Wie sich zeigte,funktionierte das Navi wieder einwandfrei. Der Abseits-Pilot hätte nur rund 50 Meter weiter fahren müssen und alles wäre glatt gelaufen. So erwartet ihn jetzt gehöriger Stress mit seinem Chef, der die Rechnung der komplizierten Bergung zahlen darf.


Autor: Axel Effner http://www.wochenblatt.de/nachrichten/tr...rer;art39,91709


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