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Einfach nur schockierend....

in Neuigkeiten - Aktuelles 13.03.2012 00:17
von Purzel • Admin | 39.073 Beiträge | 23169 Punkte

Kind eigens für Missbrauch gezeugt - Eltern zu langer Haft verurteilt

12.03.2012, 19:19 Uhr | Von Martin von Braunschweig, dpa

Ein Mann lernt eine Frau in einem Online-Forum für Gewaltsex kennen. Die beiden schmieden einen unerhörten Pakt: Sie zeugen ein Kind, um es zu missbrauchen. Jetzt wurden die beiden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Ein Paar aus Nordrhein-Westfalen hat nach dem Urteil des Landgerichts Essen ein Kind gezeugt, nur um es später sexuell zu missbrauchen. Der 27-jährige Mann aus Gelsenkirchen wurde zu acht Jahren, seine ein Jahr jüngere Partnerin aus Mönchengladbach zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Keine Zweifel über das Motiv

Die beiden hatten sich in einem Internet-Chat für Anhänger von Gewaltsex kennengelernt. Die Altenpflegerin und ihr Partner hatten im Prozess umfangreiche Geständnisse abgelegt. Dem Gericht lagen außerdem Protokolle der Chat-Sitzungen vor, aus denen das Motiv für die Zeugung des Kindes eindeutig hervorging.

Der Mann hatte den gemeinsamen Sohn im Alter von gerade einmal fünf Wochen missbraucht - und dabei sich und den Jungen fotografiert. Die Mutter des Kindes hatte die Tat mit angesehen. Das Foto von dem Missbrauch zeigte der Angeklagte später im Internet anderen Sexualpartnerinnen, um diesen zu imponieren. Diese schalteten jedoch die Polizei ein. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 27-Jährigen wurden zahlreiche Fotos und Videos mit kinder-, tier- und gewaltpornografischem Inhalt sichergestellt.
Mann missbrauchte auch seine Schwester

Darüber hinaus ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der Mann schon vor Jahren seine eigene Schwester sexuell missbraucht hatte. Auch von diesen Missbrauchstaten sollen Fotos vorliegen. Die Taten sind in das Urteil eingeflossen.

"Die Angeklagten haben einen schutzlosen Säugling zum bloßen Objekt ihrer sexuellen Begierde degradiert und seine Menschenwürde mit Füßen getreten", sagte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung. Die Richter hätten im Verlauf des Prozesses in Abgründe menschlichen Handelns und Denkens geblickt, die sie "fassungslos und betroffen machen", so der Vorsitzende. "Die Vorgeschichte dieses Missbrauchs scheint jede Dimension zu sprengen."
Mutter wollte Sorgerecht behalten

Der fünf Wochen alte Säugling erlitt bei dem Missbrauch keine körperlichen Verletzungen. Die Richter gehen derzeit nicht davon aus, dass das Kind psychische Schäden davongetragen hat. Das Kind steht seit der Entdeckung der Tat unter Betreuung des Jugendamts. Die Mutter hatte sich zuletzt noch um das Sorgerecht für ihr Kind bemüht.

Mit dem Urteil für die Frau entsprachen die Richter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Für den Mann hatte die Anklagebehörde zehn Jahre Haft beantragt. Die Verteidiger hatten auf konkrete Strafanträge verzichtet.

>>>> Quelle <<<

Für meine Begriffe ist die Strafe viel zu niedrig


Eín Miteinander - kein Gegeneinander

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